Kirche Hallgrímskirkja ..
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Hallgrímskirkja in Reykjavik: Islands mega beeindruckende Kirche
- - Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2025
Das wichtigste zur Kirche Hallgrímskirkja in Reykjavik kurz und knackig:
- Die Hallgrímskirkja ist DAS Wahrzeichen und eine der Top Sehenswürdigkeiten von Reykjavik und mit 74,5 Metern die größte Kirche Islands.
- Die Architektur ist mega besonders: Sie wurde von den Basaltsäulen Islands inspiriert und sieht aus wie ein Raumschiff.
- Der Ausblick vom Turm ist einfach Spitze – du siehst ganz Reykjavik, die Berge und das Meer.
- Der Eintritt zur Kirche ist kostenlos, nur für den Turm zahlst du 1.400 ISK (ca. 9,40 €). Das lohnt sich total!
- Unser Fazit: Ein absolutes Muss bei deinem Reykjavik-Besuch! Die Kirche ist nicht nur super fotogen, sondern auch richtig beeindruckend.
Besucherinformationen:
Adresse:
Hallgrímstorg 1, 101 Reykjavík
Anfahrt:
- Zu Fuß vom Stadtzentrum: 15-20 Minuten
- Vom Flughafen Keflavík: ca. 50 km, 45 Minuten mit dem Auto oder etwa 1 Stunde mit dem Flughafenbus (37 € pro Strecke)
- Mehrere Bushaltestellen in der Nähe (z.B. Heilsuverndarstöðin oder Bíó Paradís)
Eintritt:
- Kirche: kostenlos
- Turm: 1.400 ISK (9,40 €) für Erwachsene, 1.000 ISK (6,70 €) ermäßigt
In der Nähe:
- Harpa Konzerthalle (1,5 km)
- Sun Voyager Skulptur (1,8 km)
- Laugavegur Einkaufsstraße (0,5 km)
- Perlan (2,5 km)
Empfohlene Erkundungszeit: Plane etwa 30-45 Minuten ein (länger, wenn du ein Konzert besuchst)
Besonderheiten:
- Regelmäßige Gottesdienste (95% der Isländer gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an)
- Konzerte und kulturelle Veranstaltungen
- Die Gemeinde zählt etwa 6.000 Mitglieder
Die außergewöhnliche Architektur der Hallgrímskirkja
Wenn du das erste Mal vor der Hallgrímskirkja stehst, wirst du erstmal staunen. Dieses Gebäude sieht wirklich aus wie aus einem Science-Fiction-Film! Die Kirche ragt 74,5 Meter in den Himmel und ist von fast überall in Reykjavik zu sehen.
Was die Architektur so besonders macht? Der isländische Stararchitekt Guðjón Samúelsson hat sich von der isländischen Natur inspirieren lassen. Die aufragenden Säulen der Fassade erinnern total an die Basaltsäulen, die du überall in Island findest – zum Beispiel am berühmten Wasserfall Svartifoss im Vatnajökull-Nationalpark.
Übrigens: Die Kirche soll auch Thors Hammer darstellen, mit dem Griff nach oben. Eine coole Anspielung auf Islands mythologische Geschichte!
Der Stil ist eine Mischung aus Expressionismus und Modernismus. Manche sagen, die Kirche wirkt brutalistisch oder futuristisch – auf jeden Fall sieht sie komplett anders aus als klassische Kirchen. Und genau das macht sie so einzigartig!
Die Hallgrímskirkja steht auf einem kleinen Hügel, dem Skólavörðuholt, wodurch sie noch imposanter über der Stadt thront. Das Gebäude ist aus hellem Stein gebaut und bei jedem Wetter ein echter Hingucker.
Hallgrímskirkja Eintritt und Öffnungszeiten
Super Nachricht: Der Eintritt in die Kirche selbst ist komplett kostenlos! Du kannst einfach reingehen, die beeindruckende Architektur bestaunen und die ruhige Atmosphäre genießen.
Nur für den Aufstieg zum Turm musst du ein Ticket kaufen. Die Preise sind total fair:
- Erwachsene zahlen 1.400 ISK (ca. 9,40 €)
- Ermäßigt (Studenten, Senioren) kostet es 1.000 ISK (ca. 6,70 €)
- Kinder unter 7 Jahren kommen kostenlos rein
Das Ticket kannst du direkt vor Ort am Eingang zum Turm kaufen. Es gibt meistens keine mega langen Warteschlangen, aber zu den Hauptbesuchszeiten (zwischen 10 und 14 Uhr) kann es schon mal etwas voller werden.
Die Kirche ist jeden Tag geöffnet und du kannst sie easy in deinen Reykjavik-Spaziergang einbauen. Vom Stadtzentrum läufst du nur 15-20 Minuten zu Fuß – und der Weg führt durch super charmante Straßen mit bunten Häusern. Du wirst auch den berühmten Regenbogen auf der Straße sehen, der direkt zur Kirche führt!
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Die spannende Geschichte hinter der Kirche
Die Geschichte der Hallgrímskirkja ist fast so beeindruckend wie das Gebäude selbst. Die Planung startete bereits 1929, aber mit dem Bau wurde erst 1945 begonnen. Und dann hat es nochmal über 40 Jahre gedauert, bis die Kirche fertig war!
Die Krypta konnte schon 1948 geweiht werden und wurde sofort für Gottesdienste genutzt. Der markante Turm war 1974 fertig – also lange vor dem Rest der Kirche. Das komplette Kirchenschiff wurde erst 1986 vollendet. Das war übrigens perfekt getimed: genau zum 200. Stadtjubiläum von Reykjavik!
Was die Sache noch cooler macht: 60 Prozent der Baukosten wurden durch Spenden finanziert. Das war ein echtes Gemeinschaftsprojekt der Isländer! Die Kirche wurde komplett von Bürgern, Gemeindemitgliedern und privaten Spendern unterstützt.
Benannt ist die Kirche nach Hallgrímur Pétursson, einem der beliebtesten Dichter Islands. Er lebte im 17. Jahrhundert und schrieb die berühmten Passionspsalmen, die bis heute ein fester Bestandteil der isländischen Literatur sind. Das Werk erschien erstmals 1666 und wurde über 75 Mal nachgedruckt – Wahnsinn, oder?
Die Kirche gehört zur evangelisch-lutherischen Staatskirche Islands und ist die größte Kirche des Landes mit Platz für 1.200 Besucher. Sie ist allerdings nicht die Kathedrale von Reykjavik – das ist die viel kleinere Dómkirkjan im Stadtzentrum.
Der spektakuläre Ausblick vom Kirchturm
Jetzt kommt das absolute Highlight: der Ausblick vom Turm! Das ist wirklich einer der besten Aussichtspunkte in ganz Reykjavik.
Ein Aufzug bringt dich den Großteil der 74,5 Meter nach oben. Nur die letzten Meter musst du ein paar steile Treppen hochsteigen – aber das ist easy und die kleine Anstrengung lohnt sich zu 100 Prozent!
Oben angekommen erwartet dich ein 360-Grad-Panoramablick, der einfach nur wow ist. Du siehst ganz Reykjavik mit seinen bunten Dächern ausgebreitet unter dir. Die Stadt wirkt wie ein farbenfrohes Mosaik.
Im Hintergrund glitzert das Meer und in der Ferne ragen die majestätischen Berge Islands in den Himmel – je nach Wetter teilweise im Nebel verschwunden, was das Ganze noch mystischer macht. Du hast einen perfekten Blick auf die Harpa Konzerthalle, den Hafen und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Achja, und es kann da oben ziemlich windig werden – also halt deine Mütze fest! Aber genau das macht das Erlebnis auch so authentisch isländisch.
Der Turm ist wirklich das beste Fotomotiv der Stadt. Von hier oben bekommst du garantiert die schönsten Reykjavik-Bilder für dein Instagram!
Übrigens steht die Aussichtsplattform direkt unter dem Glockenstuhl. Wenn du Glück hast und die Glocken läuten, wird das ein richtig unvergessliches Erlebnis – oder halt ziemlich laut, je nachdem wie man’s sieht!
Das Innere der Kirche: Schlicht aber beeindruckend
Der Innenraum der Hallgrímskirkja ist überraschend schlicht – aber genau das macht ihn so besonders. Hier geht es nicht um Prunk und Protz, sondern um klare Linien und eine ruhige, spirituelle Atmosphäre.
Das absolute Highlight im Inneren ist die gigantische Orgel! Mit 5.275 Pfeifen ist sie eine der größten in Europa. Das Instrument ist 15 Meter hoch, wiegt 25 Tonnen und wurde vom deutschen Orgelbauer Johannes Klais aus Bonn gebaut. Die Orgel wurde 1992 eingeweiht und ist sozusagen „made in Germany“ – darauf können wir echt stolz sein!
Die Orgel thront über dem Eingangsbereich und sieht mega beeindruckend aus. Wenn du Glück hast, erwischst du einen Gottesdienst oder ein Konzert. Die Kirche ist nämlich auch ein wichtiges Kulturzentrum und es finden regelmäßig Orgelkonzerte und andere musikalische Events statt. Der Sound in dieser Akustik ist einfach Weltklasse!
Durch die großen Glasfenster strömt natürliches Licht in den Raum, was eine total friedliche Stimmung schafft. Die Fenster zeigen biblische Szenen und verleihen dem schlichten Innenraum besondere Tiefe.
Ein süßes Detail sind die Taufbecken mit Inschriften von Gedichten, die eine tiefe Verbundenheit mit der isländischen Geschichte zeigen. Auch wenn du kein Kirchengänger bist, lohnt es sich, ein paar Minuten innezuhalten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Die Leif-Eriksson-Statue vor der Kirche
Bevor du die Kirche betrittst, solltest du dir unbedingt die beeindruckende Statue vor dem Eingang anschauen!
Die bronzene Statue zeigt Leif Eriksson (auch Leifur Eiríksson genannt), einen der legendärsten Wikinger Islands. Er soll bereits um das Jahr 1000 – also 500 Jahre vor Kolumbus – die Küste Amerikas erreicht haben. Ziemlich cool, oder?
Die Statue war tatsächlich ein Geschenk der USA an Island im Jahr 1930, zum 1000-jährigen Jubiläum des isländischen Parlaments Althing. Sie wurde vom amerikanischen Bildhauer Alexander Stirling Calder geschaffen und steht schon seit 1930 hier – also noch bevor die Kirche überhaupt fertig war!
Leif Eriksson steht erhaben mit seinem Schild da und blickt in die Ferne, als würde er nach neuen Ländern Ausschau halten. Die Statue ist ein super Fotomotiv – und im Hintergrund hast du dann die imposante Kirche. Perfekt für dein Reisefoto!
Lohnt sich ein Besuch der Hallgrímskirkja?
Kurze Antwort: Ja, absolut!
Die Hallgrímskirkja ist nicht umsonst DAS Wahrzeichen von Reykjavik und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Islands. Hier bekommst du einfach alles auf einmal: beeindruckende Architektur, spannende Geschichte, eine ruhige spirituelle Atmosphäre und den besten Ausblick über die Stadt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis für den Turmaufstieg ist super fair. Für keine 10 Euro bekommst du einen spektakulären 360-Grad-Blick über Reykjavik – das ist in Island, wo vieles ziemlich teuer ist, echt ein guter Deal. Außerdem gibt es in der Stadt nur wenige andere Möglichkeiten, so einen tollen Überblick zu bekommen.
Die Kirche lässt sich perfekt in einen Stadtbummel durch Reykjavik einbauen. Sie liegt super zentral auf dem Skólavörðuholt-Hügel am Ende der Skólavörðustígur, einer der beliebtesten Einkaufsstraßen der Stadt. Von hier aus bist du ruckzuck bei anderen top Sehenswürdigkeiten wie der Harpa, der Laugavegur-Einkaufsstraße oder dem Hafen.
Was uns besonders gefällt: Die Kirche ist für jeden was. Egal ob du dich für Architektur interessierst, eine spirituelle Erfahrung suchst, die beste Aussicht für deine Fotos willst oder einfach nur ein cooles Gebäude sehen möchtest – die Hallgrímskirkja liefert auf ganzer Linie!
Unser Tipp: Komm am besten unter der Woche am Vormittag (gegen 9-10 Uhr), dann ist es noch nicht so voll. Oder komm am späten Nachmittag, wenn die Tagestouristen schon weg sind und du die Abendsonne über Reykjavik genießen kannst.
Achja, und etwa hundert Meter von der Kirche entfernt gibt es eine super coole Bronzesilhouette der Hallgrímskirkja. Wenn du dich dort hinstellst, passt die echte Kirche perfekt in die Silhouette – ein mega Fotomotiv!
Wie kommt man zur Hallgrímskirkja? Adresse & Wegbeschreibung
Adresse: Hallgrímstorg 1, 101 Reykjavík
Die Hallgrímskirkja liegt super zentral im Herzen von Reykjavik auf dem Skólavörðuholt-Hügel und ist total easy zu erreichen. Vom Stadtzentrum läufst du etwa 15-20 Minuten die Skólavörðustígur-Straße bergauf – den berühmten Regenbogen auf der Straße wirst du dabei sehen! Die Kirche ist von fast überall in der Stadt sichtbar und dient dir als perfekte Orientierungshilfe. Mit dem Bus kommst du auch gut hin: Die Haltestellen Heilsuverndarstöðin und Bíó Paradís liegen nur wenige hundert Meter entfernt.
Anfahrt:
- Zu Fuß vom Stadtzentrum: 15-20 Minuten
- Vom Flughafen Keflavík: ca. 50 km, 45 Minuten mit dem Auto oder etwa 1 Stunde mit dem Flyhafenbus (37 € pro Strecke)
- Mehrere Bushaltestellen in der Nähe (z.B. Heilsuverndarstöðin oder Bíó Paradís)
Wo befindet sich die Kirche Hallgrímskirkja in Reykjavik?
Quellen:
- Offizielle Website der Hallgrímskirkja: https://www.hallgrimskirkja.is/
- Visit Reykjavik – Offizielles Tourismusportal der Stadt Reykjavik: https://www.visitreykjavik.is/
Redakteur: Christoph Erkens
„Halló!“ und „Góðan daginn!“ (isländisch für „Guten Tag!“) auf Reykjavik-Tourist!
Mein Name ist Christoph und die Natur und Wildheit von Island und der Charme der Hauptstadt haben mich fasziniert.
Auf unserem Reykjavik-Reiseblog erhältst du nützliche Tipps für deine Reise. Falls du Fragen zu speziellen Sehenswürdigkeiten hast kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen.
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